Hochzeitslexikon

Alle/A/B/C/D/E/F/G/H/I/J/K/L/M/N/O/P/R/S/T/V/W/Z/

A-Linie

Die A-Linie (engl. Princess) beschreibt eine von neun Brautkleid-Formen. Das Brautkleid ist oben eng anliegend und nach unten hin weiter mit ausgestelltem Rock. Dieser klassische und elegante Schnitt eignet sich sowohl für die kirchliche als auch die standesamtliche Trauung sehr gut. Diese Form ist außerdem für fast jede Figur geeignet, da es optisch streckt, Bauch, Beine und Po kaschiert und das Dekolleté betont. Damit schmeichelt es besonders kurvigen und kleinen Bräuten.

Antrag

Der Antrag – auch bekannt als Heiratsantrag, Hochzeitsantrag oder Verlobungsantrag – dient dem Verlöbnis / der Verlobung und ist somit das Versprechen, das sich zwei Menschen geben miteinander den Bund der Ehe oder eine Lebenspartnerschaft einzugehen.

Anprobe

Die erste Anprobe sollte bereits einige Monate vor der Hochzeit stattfinden um auch sicher zu gehen, dass das Wunschkleid bzw. der perfekte Anzug gefunden werden. Eine weitere Anprobe sollte einige Wochen vor der Hochzeit erfolgen. Das ist besonders wichtig, da so noch genug Zeit für mögliche Änderungen bleibt, falls das Kleid bzw. der Anzug nicht mehr passen sollten. Das Hochzeitskleid sollte zudem bereits mit den Schuhen der ausgewählten Absatzhöhe anprobiert werden, um die Saumlänge optimal bestimmen zu können.

Anzug

Der Bräutigam kann bei seinem Hochzeitsanzug zwischen folgenden Formen wählen: dem klassischen Anzug, Cut, Frack, Smoking, Stresemann. Bei weniger förmlichen Hochzeiten kann er einen normalen dunklen Anzug tragen, es gibt aber auch edlere Hochzeitsanzüge.

Auslandshochzeit

Insofern die Trauung im Ausland nicht nur einen symbolischen Charakter hat, ist das wichtigste bei einer Hochzeit im Ausland, dass man sich im Voraus über die notwendigen Dokumente in dem jeweiligen Land informiert, denn diese können variieren. Nachdem die rechtsgültige Trauung im Ausland vollzogen worden ist, muss sie in Deutschland registriert werden.

Um diese rechtskräftig abzuschließen benötigt man die Heiratsdokumente die mit einer Apostille versehen sind. Dies ist nichts weiteres als eine Unterschriftsbeglaubigung und Echtheitsbestätigung. Die Apostille wird entweder von der zuständigen Behörde im jeweiligen Land oder vom ortsansässigen deutschen Konsulat ausgestellt.

Aussteuer

Die Aussteuer ist die Mitgift bzw. die Ausstattung von Gütern und Hausrat.
Diese wird einer Frau für die Ehe von ihrer Familie für den zukünftigen Haushalt überreicht.

Auszug

Als Auszug wird das Verlassen des Brautpaars nach der Trauung bezeichnet. Üblicherweise wird er musikalisch untermalt. Traditionell verlässt der Pfarrer bei einer kirchlichen Trauung als erster die Kirche, gefolgt von den Blumenkindern. Danach zieht das Brautpaar aus. Dahinter folgen die Brauteltern, die restliche Familie und alle anderen Hochzeitsgäste.

Auto

Das Hochzeitsauto wird vom Brautpaar genutzt um damit zum Standesamt oder zur Kirche und später evtl. zur Hochzeitsfeier zu fahren. Es wird meist mit Blumen und anderer Deko geschmückt und ist eine Alternative zur Kutsche.

Band

Eine Hochzeitsband sorgt mit Musik für die richtige Stimmung. Für die Trauung engagieren die meisten Paare i.d.R. andere Musiker, für die Hochzeitsfeier ist die Band aber sicherlich eine gute Wahl. Jede Band hat ein begrenztes Repertoire an Musik und braucht öfters eine Pause. Der Vorteil einer Hochzeitsband ist aber, dass sie besser auf die Stimmung eingehen und eure Hochzeitsgäste anheizen kann.

Blumen

Blumen sind eines der wichtigsten Dekoelemente einer Hochzeit, nicht nur wegen ihres schönen Aussehens sondern auch weil jede Blume ihre eigene Botschaft trägt. So steht die rote Rose für leidenschaftliche und wahre Liebe, wobei die Hortensie je nach Farbe Überheblichkeit oder innige Liebe symbolisiert. Somit geben die unterschiedlichen Blüten und Farben jeder Hochzeit eine andere Stimmung und vervollständigen das Gesamtbild.

Blumenkind

Blumenkinder – in manchen Teilen Deutschlands Streuengel genannt – laufen beim Ein- und Auszug vor dem Brautpaar und verstreuen Blumen, die sie in Körben mit sich tragen. Meist laufen ein bis zwei Kinder im Alter zwischen 3 und 12 als Blumenkinder auf einer Hochzeit. Sie tragen besonders hübsche Kleidung, wobei das Kleid des Blumenmädchens sich auch nach dem Brautkleid richten kann.

Brauch

Es gibt viele verschiedene Hochzeitsbräuche, die teilweise seit Jahrzehnten einen festen Bestand in unserer Gesellschaft haben. Das Brautstrauß-Werfen zählt zu den bekanntesten Bräuchen auf Hochzeiten, ein weiterer sehr beliebter Hochzeitsbrauch ist die Zeitkapsel.
Wir von Zeitbote haben uns diesen schönen und auch sehr emotionalen Hochzeitsbrauch als Anregung genommen um euch die Möglichkeit zu bieten Erinnerungen und Momente in die Zukunft zu verschicken. Schaut einfach in unserem Onlineshop vorbei und wählt euer Hochzeitsbrief-Paket aus.

Bräutigam

Der Bräutigam ist der männliche Part des Brautpaars. Üblicherweise macht er der Frau den Antrag.

Bräutigamvater

Der Bräutigamvater hatte früher die Aufgabe, das Brautpaar beim Start ins Eheleben finanziell zu unterstützen. Heutzutage übernimmt er häufig die Kosten für die Flitterwochen.

Braut

Die Braut ist der weibliche Part des Brautpaars. Auf den meisten Hochzeiten steht sie im Mittelpunkt.

Brautentführung

Die Brautentführung ist v.a. in Süddeutschland ein beliebter Hochzeitsbrauch. Sie ist auch unter den Namen „Brautverziehen“ und „Brautstehlen“ bekannt. Meist organisiert der Trauzeuge oder enge Freunde die Brautentführung. Dabei „entführen“ sie die Braut an einen anderen Ort, meist eine Gaststätte. Der Bräutigam macht sich dann mit der restlichen Hochzeitsgesellschaft auf die Suche. Manchmal bekommt er dabei Hinweise oder Aufgaben gestellt. Häufig muss er außerdem die Braut freikaufen, indem er z.B. die Zeche in der Gaststätte zahlt oder der Braut einen Wunsch erfüllt.

Brautfrisur

Bei der Brautfrisur können die Haare offen, halboffen oder hochgesteckt getragen werden. Oft wird der Schleier oder andere Accessoires wie Perlen oder Blumen in die Haare eingearbeitet. Als Braut solltest du dir einige Monate vorher einen Friseur aussuchen. Achte darauf, dass dieser auf Brautfrisuren spezialisiert ist. Wenn du den perfekten Hairstylist gefunden hast, solltest du ihm deine Wünsche mitteilen und dich bestenfalls von ihm beraten lassen ob diese umsetzbar sind. Des Weiteren solltest du ihm unbedingt dein Kleid und deine Accessoires zeigen, damit die Frisur perfekt zum Stil deines Kleides, Schleiers und des Schmucks passt und ein abgerundetes Gesamtbild entsteht.

Probiere verschiedene Looks aus um eine Auswahl zu haben und den Tragekomfort der jeweiligen Frisur zu testen. Mach auch hier einige Wochen vor der Hochzeit einen Probelauf um zu wissen wie viel Zeit dein Friseurbesuch in Anspruch nimmt. Viele Friseure bieten auch den Service von Hausbesuchen an. Das wäre eine mögliche Option um dich gemeinsam mit deinen Trauzeugen und Brautjungfern in einem angenehmen Umfeld vorzubereiten.

Brautführer

Der Brautführer holt die Braut vor der Trauung ab und bringt sie zur Kirche oder dem Standesamt. Er unterstützt außerdem den Trauzeugen bei den Hochzeitsvorbereitungen. Der Brautführer ist in der Regel ein Verwandter oder enger Freund der Braut.

Brautjungfer

Die Brautjungfer begleitet die Braut bei der kirchlichen Trauung bei ihrem Gang zum Altar. Außerdem helfen sie ihr beim Styling und organisieren eine Bridal Shower.
Meistens handelt es sich um mehrere unverheiratete Freundinnen oder weibliche Verwandte der Braut. In Deutschland hat die Braut meist drei oder vier Brautjungfern. Bis zu acht Brautjungfern sind üblich. Brautjungfern tragen oftmals alle dasselbe Kleid, welches gemeinsam mit der Braut ausgesucht und gekauft ist. Oft übernimmt die Braut einen Teil des Kaufpreises.

Brautkleid

Für eine angehende Braut steht die passende Wahl des Brautkleides oftmals an erster Stelle.
Dabei gibt es viele Dinge zu beachten, da dieses in den unterschiedlichsten Variationen erhältlich ist. In der Regel gibt es 9 Formen von Kleidern: die A-Linie, das Duchesse-Kleid, das Empire-Kleid, eine schmale Form, die Etui Linie, der Meerjungfrauen-Schnitt, das Godet-Kleid, Zweiteiler und kurze Brautkleider.
Ein weißes Brautkleid ist üblich, die Farbe kann aber selbstverständlich auch individuell bestimmt sein.

Brautmutter

Die Brautmutter ist – wie der Name schon sagt – die Mutter der Braut. Sie unterstützt ihre Tochter bei den Hochzeitsvorbereitungen und übernimmt traditionell die Einladung der Gäste und die Verwaltung der Gästeliste.

Brautschuhe

Die Brautschuhe sind weitaus wichtiger als oftmals vermutet, denn sie dienen nicht nur der Ästhetik sondern haben einen funktionellen Nutzen. Da die Braut in den meisten Fällen den ganzen Tag in den ausgewählten Schuhen verbringen muss, ist es ratsam sich ein möglichst bequemes Paar auszusuchen.

Für den Fall das der Traumschuh leider sehr unbequem ist, man jedoch nicht auf ihn verzichten möchte wäre es von Vorteil sich ein Paar Wechselschuhe mitzunehmen. Diese sollten jedoch auch im vornherein anprobiert werden und auf die Länge des Brautkleids abgestimmt sein.

Brautstrauß

Der Brautstrauß wird meistens an die restliche Blumendeko und den Stil der Hochzeit angepasst. Auch hier gibt es verschiedene Formen: Armstrauß, Armreifbrautstrauß, Biedermeier, Bogen, Herzform, Tropfen, Wasserfall und Zepter. Außerdem solltet ihr euch auch hier über die Bedeutung der verschiedenen Blumen und Farben informieren.
Viele verwenden ihn um dem Brauch des Brautstraußwerfens nachzugehen. Einige lassen dafür sogar einen zweiten Strauß anfertigen, um den eigenen nicht werfen zu müssen.
Man kann den Strauß nach der Hochzeit trocknen lassen und diesen somit für die Zukunft aufbewahren.

Brautvater

Der Brautvater begleitet die Braut traditionell zum Altar und übergibt sie dem Bräutigam. Früher war es üblich, dass er die Hochzeit finanzierte und der Braut die Mitgift gab.

Bridal Shower

Die Bridal Shower – zu Deutsch Brautparty – ist im Prinzip der Junggesellinnenabschied nur in ruhiger Form. Der Begriff und die Idee stammen ursprünglich aus Amerika und finden auch hierzulande immer mehr Anhänger. Die Bridal Shower ist perfekt für alle die keine Lust auf den klassischen Trubel des Junggesellinnenabschieds haben, sondern lieber einen ruhigen und klassisch eleganten „Mädelsabend“ bevorzugen. Dabei kann man sich richtig entspannen und es sich mit Sekt, Wellnessbehandlungen und einigen Leckereien richtig gut gehen lassen. Klassischerweise bekommt die Braut dabei auch Geschenke. Die Brautjungfern und die Trauzeugin dürfen dabei nicht fehlen.

Budget

Die Budgetplanung ist eine der größten Herausforderungen bei der Hochzeitsplanung. Zunächst solltet ihr euch Gedanken darüber machen wie viel Budget ihr zur Verfügung habt und wie viel ihr bereit seid auszugeben. Damit ihr euer Budget nicht überschreitet, priorisiert jeden einzelnen Punkt eurer Hochzeit um herauszufinden, wo ihr am besten Abstriche machen könnt.

Buffet

Das Buffet wird während der Hochzeitsfeier ausgerichtet und besteht i.d.R. aus verschiedenen kalten und warmen Speisen. Es gibt aber auch Kuchen- oder Dessertbuffets in Ergänzung zum Hochzeitsmenü.

Candy Bar

Eine Candy Bar ist wie der Name schon sagt ein Süßigkeiten-Buffet. Candy Bars sind aktuell sehr angesagt und können mit allen erdenklichen Naschereien von Cupcakes über Marshmallows bis hin zu Bonbons ausgerichtet werden. Einige ersetzen sogar die Hochzeitstorte durch eine Candy Bar.

Cut

Der Cut ist eine Anzugform für den Bräutigam und wird üblicherweise vormittags zur Trauung getragen. Dazu trägt man eine Weste, ein weißes Hemd, eine breite Krawatte, einen dunklen Zylinder, dunkle Schuhe und eine weiße Chrysantheme am Revers. Nach der Trauung wechselt der Bräutigam seinen Anzug.

Danksagung

Eine Danksagungskarte ist eine tolle Idee um sich bei seinen Gästen für deren Erscheinen und ihre Geschenke zu bedanken!
Die Karten könnt ihr selbstverständlich nach euren eigenen Wünschen gestalten.
Oftmals gibt es die Karten passend zu euren Einladungskarten. Schaut gerne in unserem Onlineshop vorbei und lasst euch inspirieren.

Dessous

Kommt aus dem Französischen und steht für elegante und reizvolle Damenunterwäsche.

Das wichtigste beim Kauf deines Hochzeitsdessous ist es erst nach dem Kleiderkauf zu beschaffen. Da man vermeiden möchte, dass die schöne Unterwäsche ungünstig zum Vorschein kommt, solltest du es unbedingt mit Schnitt, Stoff, Stil und zur Farbe deines Kleides abstimmen. Außerdem solltest du es unbedingt anprobieren, um zu vermeiden dass es nicht richtig sitzt.

Destination Wedding

Als Destination Wedding bezeichnet man eine Hochzeit, die im Ausland stattfindet. Eine Destination Wedding ist sehr aufwendig, da man die Hochzeit über eine große Distanz planen muss und es zu Sprachbarrieren kommen kann. Findet die standesamtliche Trauung im Ausland statt, solltet ihr außerdem vorher abklären, welche Dokumente ihr benötigt und ob die Trauung in Deutschland anerkannt wird. Für die Planung einer solchen Hochzeit empfiehlt es sich daher einen Hochzeitsplaner zu engagieren, der auf Destination Weddings im geplanten Land spezialisiert ist.

DJ

Ein DJ wird i.d.R für die Hochzeitsfeier engagiert und sorgt dort mit seiner Musik für die richtige Stimmung. Der Vorteil eines DJs ist nicht nur, dass er meist günstiger ist als eine Band, sondern auch leichter auf Musikwünsche eingehen kann. Dennoch solltet ihr eure Wünsche vorher mit ihm absprechen damit er die von euch gewünschten Lieder abspielen kann.

Duchesse

Duchesse beschreibt eine Form des Brautkleids. Diese Form wird umgangssprachlich auch als Ballkleid bezeichnet. Das Oberteil liegt eng an – meist mit einer Corsage – während der Rock sehr weit ausgestellt ist wie eine Glocke. Dies wird entweder mithilfe eines Reifrocks oder vielen Lagen Tüll erzielt. Das Duchesse Kleid gibt es in vielen Varianten: schlicht oder prunkvoll, mit oder ohne Schleppe. Besonders gut kommt es auf großen und pompösen Hochzeiten zur Geltung. Am besten ist es für Frauen mit schlankem Oberkörper und breiter Hüfte geeignet, da diese durch den breiten Rock perfekt kaschiert wird.

Eheschließung

Setzt die Einverständniserklärung des Paares vor einem Standesbeamten voraus, die Ehe rechtskräftig aus freien Stücken eingehen zu wollen.

Um eine rechtsgültige Ehe bzw. eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen zu können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zum einen darf keiner der beiden Partner bereits verheiratet sein, zum anderen ist die Vermählung von engen Familienmitgliedern in Deutschland generell nicht gestattet.

Grundsätzlich ist die Eheschließung in Deutschland ab dem 18 Lebensjahr erlaubt. Jedoch gibt es auch einige Ausnahmen. Im Gesetz ist festgelegt, dass mindestens einer der Ehepartner volljährig sein muss. Der minderjährige Partner muss dabei mindestens 16 Jahre alt sein und die Einwilligung seiner Erziehungsberechtigten vorweisen können. Die Ehe zweier Minderjähriger ist nur in äußersten Ausnahmefällen gestattet und bedarf einer ausführlichen Prüfung.

Einladungen

Die Hochzeitseinladung sollte alle wichtigen Daten zur Hochzeit wie Datum, Ort, Uhrzeit und Ablauf enthalten. Sie wird üblicherweise per Post verschickt. Da die Einladung bereits der erste Eindruck der Hochzeit ist, sollte das Design, der Text und das Papier nach Möglichkeit auf den Stil der Hochzeit abgestimmt sein. Einige legen ihrer Einladung bereits Antwortkarten bei, mit denen die Gäste zu- bzw. absagen können.

Empire

Empire-Kleider haben meist einen V-Ausschnitt. Der Rock beginnt durch die hohe Taillennaht knapp unter der Brust und fällt fließend gerade nach unten. Empire-Kleider bestehen daher meist aus leichten fließenden Stoffen. Dieses Brautkleid eignet sich für Frauen, die ihre Problemzonen an Bauch, Beinen und Po haben, ansonsten aber eher schmal sind. Auch ein Babybauch kann damit kaschiert werden.

Erinnerungen

Der Tag der Hochzeit geht meist viel zu schnell vorbei, doch es gibt viele Möglichkeiten die Erinnerungen an den schönsten Tag eures Lebens zu erhalten. Neben den klassischen Hochzeitsfotos und dem Gästebuch könnt ihr unsere Hochzeitsbriefe nutzen. Die Gäste schreiben am Tag eurer Hochzeit Briefe, die ihr über Monate oder Jahre später verteilt von uns zugeschickt bekommt. So könnt ihr euch immer wieder an eure Hochzeit zurückerinnern und die Erinnerungen wachsen mit der Zeit.

Eröffnungstanz

Mit dem Eröffnungstanz eröffnet das Paar (meistens nach dem Essen) die Tanzfläche für die Gäste.
Am häufigsten wird dafür der langsame Walzer gewählt, jedoch gibt es immer mehr Paare die im wahrsten Sinne des Wortes aus der Reihe tanzen und ihren Hochzeitstanz individuell und ausgefallen gestalten. Die Musik sollte dabei natürlich immer auf den jeweiligen Tanz und die Vorlieben des Brautpaares abgestimmt werden.
Besonders wichtig ist, dass ihr den Tanz gut beherrscht, ganz egal für welche Variante ihr euch entschieden habt. Deshalb ist es ratsam einen Tanzkurs zu besuchen oder einen Tanzlehrer zu buchen. Viele Tanzschulen bieten sogenannte „Crashkurse“ zur Hochzeit an, bei denen man bereits in wenigen Stunden die Grundschritte erlernt. Des Weiteren müsst ihr natürlich fleißig üben, üben, üben!

Etui

Etui-Kleider ähneln der Meerjungfrauen-Form. Sie sind eng anliegend und betonen damit die Kurven bis zur Hüfte. Unterhalb der Hüfte wird der Rock weit ausgestellt. Es gibt auch kurze Etui-Brautkleider, die oberhalb der Knie enden und komplett eng anliegen. Diese werden gerne zum Standesamt getragen. Da es sehr figurbetont ist, tragen es vor allem schlanke Frauen.

Fliege

Die Fliege ist ein Accessoire des Bräutigams und wird häufig zu Hochzeiten getragen. Sie ist kann als Alternative zur Krawatte getragen und auf die Farbe des Anzugs oder der Hochzeit abgestimmt werden.

Flitterwochen

Die Flitterwochen sind der wohlverdiente Urlaub nach dem ganzen Hochzeitstrubel. Diese Reise tritt man unmittelbar oder kurz nach der Hochzeitsfeier an. Wobei der genaue Zeitpunkt natürlich selbst bestimmt werden kann. Während einige Paare direkt im Anschluss an die Hochzeitsfeier verreisen, entscheiden sich andere erst ein paar Tage nach dem ganzen Trubel in den Urlaub aufzubrechen.

Mit der Planung der Reise solltet ihr frühestmöglich beginnen. So geht ihr sicher, dass euer Wunschreiseziel und wenn nötig die dazugehörigen Flüge noch verfügbar sind. Außerdem dürft ihr nicht vergessen euch um die nötigen Dokumente und ein Visum zu kümmern, falls dies in dem jeweiligen Land notwendig ist. Viele Paare haben zusätzlich noch das Problem der Namensänderung welches rechtzeitig behandelt werden sollte.

Frack

Der Frack wird normalerweise nur bei Hochzeitsfeiern im großen Rahmen getragen. Der Frack ist üblicherweise dunkelblau oder schwarz. I.d.R. trägt der Bräutigam ihn vormittags zur kirchlichen Trauung und zieht sich danach einen Smoking oder Cut an. Erst abends ist dann wieder Zeit für den Frack.

Freie Trauung

Viele Pärchen wollen eine individuelle und ganz persönliche Trauung. Die standesamtliche Eheschließung ist die Voraussetzung für ein rechtsgültiges Bündnis, vielen Ehepaaren reicht das jedoch nicht. Aus diesem Grund entschließen sich viele für eine Zeremonie in der Kirche oder eine freie Trauung an einem anderen Ort ihrer Wahl.
Dabei wählt man einen Theologen, Trauredner oder unter Umständen einen Pfarrer, je nach Absprache mit der zuständigen Kirche bzw. Gemeinde. Die Vermählung kann dabei einzigartig gestaltet werden. Der zuständige Trauredner geht gerne auf die Vorstellungen und Wünsche des jeweiligen Paares ein. Die Location kann prinzipiell frei gewählt werden, solltet ihr euch jedoch für eine bestimmte öffentliche Örtlichkeit entscheiden muss bei der Stadt oder dem rechtmäßigen Besitzer angefragt werden.
Die Gründe für eine freie Trauung sind vielfältig. Einige Paare sind konfessionslos oder glauben nicht an Gott, andere gehören unterschiedlichen Religionen an oder heiraten gleichgeschlechtlich. Der Vorteil einer freien Trauung ist, dass ihr sie freier gestalten könnt als eine kirchliche Trauung.

Gästebuch

Das Gästebuch ist i.d.R. ein leeres Buch, das auf der Hochzeit ausgelegt wird. Die Hochzeitsgäste sollen sich darin verewigen und somit eine Erinnerung der Hochzeit schaffen. Vielen Brautpaaren ist das traditionelle Gästebuch nicht ausgefallen genug, deswegen lassen einige lieber eine Leinwand von ihren Gästen gestalten oder legen Polaroid Kameras aus, damit die Gäste Bilder von der Hochzeit dazu legen können. Auch unsere Hochzeitsbriefe eignen sich als Gästebuch, das über die Jahre wächst.

Gastgeschenk

Viele Brautpaare möchten sich gerne bei ihren Gästen für deren Erscheinen und ihre Geschenke bedanken. Eine mögliche Form der Danksagung sind kleine Gastgeschenke die entweder am Tag der Hochzeit überreicht werden oder mit der Danksagungskarte zusammen verschickt werden. Oft werden kleine Liköre mit eigenem Etikett angefertigt oder Süßigkeiten personalisiert. Ihr könnt eurer Kreativität natürlich freien Lauf lassen und die Geschenke an eure Hochzeitsgesellschaft anpassen.

Geschenk

Um sich bei euch für die Einladung zu bedanken und euch den Start ins Eheleben zu erleichtern, ist es üblich, dass jeder Gast euch ein Geschenk überreicht. Das kann ein Geldgeschenk, aber auch ein Haushaltsgerät oder etwas Ausgefallenes sein. Viele Brautpaare legen auch einen Geschenketisch an um den Gästen die Wahl des Geschenks zu erleichtern. Unsere Hochzeitsbriefe sind ein ganz besonderes Hochzeitsgeschenk.

Geschenketisch

Einige Brautpaare legen einen Geschenketisch in Kaufhäusern oder online an um ihren Gästen bei der Auswahl des Hochzeitsgeschenks zu helfen. Der Geschenketisch ist wie eine Wunschliste, aus der sich jeder Gast sein Hochzeitsgeschenk aussuchen kann.

Gelübde

Das Ehegelübde ist das feierliche versprechen, das sich das Brautpaar während der Zeremonie gibt. Dabei kann das klassische „Ja, ich will!“ durch viel persönlichere und liebevollere Worte ausgetauscht werden. Das Gelübde wird im Vorfeld von Braut und Bräutigam verfasst. Darin kann z.B. aufgegriffen werden, was man am anderen so liebt, wie man sich kennengelernt hat oder was man dem Partner für die gemeinsame Zukunft verspricht.

Godet-Kleid

Das Godet-Kleid ähnelt dem Meerjungfrauen-Schnitt. Es ist bis zu den Oberschenkeln enganliegend und sehr figurbetont. Ab der Mitte der Oberschenkel ist es weit ausgestellt, ähnlich wie eine Trompete. Dieser Schnitt wirkt sehr elegant, ist aber eher für schlanke Frauen geeignet, da es die Körperformen stark betont.

Goldene Hochzeit

Am 50. Hochzeitstag wird die Goldene Hochzeit gefeiert. I.d.R. wird sie im großen Kreis begangen, viele erneuern an diesem Tag auch ihr Eheversprechen. Mehr zur Goldenen Hochzeit und den anderen Hochzeitstagen findet ihr auf unserem Hochzeitsblog.

Haubung

Die Haubung ist ein Brauch, der gerade in ländlichen Gegenden üblich ist. Dabei übergibt der Brautführer dem Bräutigam um Mitternacht seine Braut. Während die beiden miteinander Tanzen wir der Braut der Schleier abgenommen und stattdessen ein Kopftuch und eine Schürze umgebunden, diese gelten als Zeichen der zukünftigen Hausfrau. Die Gäste werfen währenddessen Geld auf die Tanzfläche (meistens Münzen), welches der Bräutigam anschließend mit Schaufel und Besen einsammeln muss.

Heiratspapiere

Für die standesamtliche Trauung benötigt ihr einige Unterlagen. Bei deutschen Staatsbürgern sind dies ein gültiger Personalausweis und die Geburtsurkunde. Zudem müssen Braut und Bräutigam vorher persönlich auf dem Standesamt erscheinen und das Formular zur Ermittlung der Ehefähigkeit ausfüllen. Für ausländische Bürger gibt es andere Regelungen, über die ihr euch frühzeitig informieren solltet.

Heiratsurkunde

Die Heiratsurkunde erhält das Brautpaar nach der standesamtlichen Trauung. Sie ist der rechtlich verbindliche Beweis für eure Ehe. Ihr solltet sie deshalb gut aufbewahren. Die meisten Standesämter bieten euch dafür ein Familienbuch an, in dem ihr auch eure Geburtsurkunden und die eurer Kinder aufbewahren könnt.

Hochzeitsbriefe

Hochzeitsbriefe werden häufig im Rahmen der Hochzeitsfeier als Hochzeitsgeschenk von den Gästen geschrieben. Sie können Glückwünsche, Fotos, Gutscheine und vieles mehr enthalten und werden in den Wochen, Monaten oder Jahren an das Brautpaar geschickt um die Erinnerungen an die Hochzeit wachzuhalten. Da der privat organisierte Versand dieses Hochzeitsgeschenks nur selten über einen längeren Zeitraum funktioniert, ist Zeitbote der erste Anbieter von Hochzeitsbriefen. Wir senden den Gästen nicht nur die Briefkuverts und Karten zu, sondern kümmern uns auch um die Lagerung und den Versand der Hochzeitsbriefe.

Hochzeitsgesellschaft

Als Hochzeitsgesellschaft wird das Brautpaar und seine Gäste bezeichnet. Üblicherweise werden nach der Trauung auch Fotos von der Hochzeitsgesellschaft gemacht, die man dann später z.B. für die Danksagungen verwenden kann.

Hochzeitskredit

Eine Hochzeit kann – je nach Größe und Aufwand – zu einer teuren Angelegenheit werden. Es ist ganz normal, dass einige tausend Euro Budget für eine Hochzeit benötigt werden. Wer keine Lust hat lange zu sparen, kann einen Hochzeitskredit aufnehmen, der dann wie jeder andere Kredit nach der Hochzeit über einige Jahre abbezahlt wird.

Hochzeitsmandeln

Hochzeitsmandeln sind ein beliebtes Gastgeschenk auf Hochzeiten und haben in einigen Ländern eine andere Bedeutung. In Deutschland symbolisieren Mandeln mit ihrem bittersüßen Geschmack das Leben. Zur Hochzeit werden sie mit Zucker ummantelt damit das Leben des Paars eher süß als bitter verläuft.

Hochzeitsmesse

Auf Hochzeitsmessen stellen verschiedene Hochzeitsdienstleister ihre Produkte und Dienstleistungen zur Schau. Viele zukünftige Brautpaare nutzen Hochzeitsmessen als Inspiration oder um sich zu informieren. Man kann mit etwas Glück aber auch ein paar echte Schnäppchen abgreifen, denn viele Anbieter haben vergünstigte Messepreise.

Hochzeitsnacht

Die Hochzeitsnacht ist, wie der Name schon sagt, die Nacht nach der Hochzeit. Früher war sie für das Paar der Höhepunkt, da dann der erste Geschlechtsverkehr vollzogen wurde. Heute leben die meisten Paare bereits miteinander und sind schon intim miteinander gewesen, weshalb die Hochzeitsnacht von den meisten hauptsächlich zum Schlafen genutzt wird. Häufig denken sich aber auch die Verwandten und Freunde ein paar Späße aus. Vom Wecker verstecken über Konfetti im Bett bis hin zum Schlafzimmer voll mit Luftballons – der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
Einige Paare möchten diese besondere Nacht trotzdem zelebrieren und leben einige Wochen vor der Hochzeit enthaltsam. Um die Hochzeitsnacht in Ruhe genießen zu können, solltet ihr euch deshalb ein Hotelzimmer mieten.

Hochzeitsplaner

Ein Hochzeitsplaner unterstützt euch bei der Planung eurer Hochzeit. Dabei könnt ihr selbst entscheiden in welchem Umfang der Hochzeitsplaner an der Hochzeitsplanung beteiligt sein soll. Soll er alles für euch übernehmen oder nur am Schluss eure Hochzeitsplanung überprüfen? Er kann sich außerdem auch am Tag der Hochzeit um die Organisation und den reibungslosen Ablauf kümmern. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn ihr niemanden habt, der euch unterstützt.

Hochzeitsspiel

Im Rahmen der Hochzeitsfeier finden normalerweise einige Hochzeitsspiele statt, die die Gäste unterhalten sollen. Sie werden vom Brautpaar, den Trauzeugen oder den Hochzeitsgästen organisiert. Ideen für Hochzeitsspiele findet ihr auch auf unserem Hochzeitsblog.

Hochzeitstag

Als Hochzeitstag wird nicht nur der Tag eurer Hochzeit, sondern auch alle jährlich darauf folgenden Tage bezeichnet. Jeder Hochzeitstag hat eine eigene Bezeichnung und Bedeutung. Mehr dazu findet ihr auf unserem Hochzeitsblog.

Ideen

Damit eure Hochzeit so einzigartig und individuell wie ihr wird, solltet ihr früh anfangen nach Inspirationen zu suchen und Ideen zu sammeln. Diese könnt ihr dann bei der Hochzeitsplanung zusammentragen und so gemeinsam den Stil für eure Hochzeit festlegen. Die gesammelten Ideen könnt ihr dann passend zu eurem Hochzeitsmotto umsetzen.

Ja-Wort

Als Ja-Wort wird die Eheschließung bezeichnet. Üblicherweise werdet ihr im Rahmen der Trauung gefragt ob ihr euren Partner heiraten wollt, was ihr für die Eheschließung mit einem „Ja“ beantworten müsst.

Junggesellenabschied

Der Junggesellenabschied wird von Braut und Bräutigam getrennt mit ihren Freunden gefeiert und meist vom Trauzeugen oder engen Freunden einige Wochen vor der Hochzeit organisiert. Traditionell soll dort noch ein letztes Mal als unverheirateter Junggeselle gefeiert werden. Damit weder Braut noch Bräutigam eine Grenze überschreiten, solltet ihr gemeinsam darüber sprechen und eure Wünsche euren Freunden mitteilen.
Häufig müssen Braut und Bräutigam bestimmte Aufgaben erfüllen oder Geld für die Hochzeitskasse eintreiben.

Kapelle

In einigen Gemeinden gibt es zusätzlich zur Kirche auch eine Kapelle. Diese ist kleiner als die Kirche und damit sehr gut für kleinere Hochzeitsgesellschaften geeignet. Oft liegt sie auch etwas abseits und bietet damit einen romantischen Ort für die Trauung.

Kartenset

Damit all eure Hochzeitskarten von Save-the-Date bis Danksagung im gleichen Design sind bieten wir die meisten unserer Hochzeitskarten als Kartenset an. Ihr könnt alle Hochzeitskarten im gleichen Layout gestalten und bestellen.

Kirche

Wenn ihr kirchlich heiratet, findet diese Trauung üblicherweise in der Kirche statt. Der Pfarrer hält eine Messe ab und traut euch dabei, weshalb eure Gestaltungsmöglichkeiten bei der kirchlichen Trauung begrenzt sind.

Kirchliche Trauung

Die kirchliche Trauung wird normalerweise vom Pfarrer im Rahmen einer Messe abgehalten. Auch wenn eine Messe einen vorgegebenen Ablauf hat, könnt ihr in einem gemeinsamen Gespräch mit ihm kleine Details wie den Einzug, die Lieder oder die Fürbitten besprechen.

Kosten

Die Kosten einer Hochzeit betragen mehrere Tausend Euro, meist im zweistelligen Bereich. Ihr solltet vor der Hochzeitsplanung unbedingt ein Budget festlegen und jeden einzelnen Punkt genau kalkulieren. Vor allem die Kleinigkeiten werden leicht vergessen. Damit ihr die Kosten immer genau im Blick behaltet, haben wir die Kosten für euch in unserem Hochzeitsblog zusammengetragen.

Krawatte

Bei einer klassischen Hochzeit ist es üblich, dass der Bräutigam einen Anzug mit Krawatte trägt. Ist die Hochzeit eher leger, kann auch auf die Krawatte verzichtet werden. Für ein edleres Erscheinungsbild kann zusätzlich dazu eine Anzugweste getragen werden. Üblicherweise wird die Krawatte in einer unauffälligen Farbe gewählt, sie kann aber gerne auch passend zu den Hochzeitsfarben sein, z.B. in Pastell.

Kummerbund

Der Kummerbund wird in Taillenhöhe über dem Hosenbund getragen und ist i.d.R. schwarz oder dunkelblau. Er sollte farblich passend zur Fliege sein. Meistens wird er zum Smoking getragen, da der Hosenbund dabei nicht sichtbar sein sollte.

Kutsche

Die Kutsche ist die romantische Alternative zum Hochzeitsauto. Sie kann offen oder mit Verdeck sein. Falls sie kein Verdeck hat, solltet ihr bei schlechtem Wetter eine Alternative haben. Des Weiteren solltet ihr bedenken, dass ihr mit einer Kutsche nur recht langsam fahren könnt. Die Strecke sollte deshalb nicht zu lange sein.

Länderspezifische Hochzeit

Unter einer länderspezifischen Hochzeit versteht man eine Hochzeit, die sich der Bräuche und Sitten eines ausländischen Landes annimmt. Von den Hochzeitseinladungen über das Brautkleid und die Trauung bis zur Hochzeitsfeier wird die Hochzeit entsprechend diesem Land ausgerichtet. Vor allem bei Paaren mit ausländischen Wurzeln wird häufig eine länderspezifische Hochzeit gefeiert.

Location

In der Location findet die Hochzeitsfeier im Anschluss an die Trauung statt. Bei freien Trauungen wird für die Trauzeremonie ebenfalls eine Location benötigt. Die Location kann ein Hotel, ein Restaurant oder z.B. eine Festhalle sein. Einige Paare feiern auch im Freien. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Da beliebte Hochzeitslocations oft lange im Voraus ausgebucht sind, solltet ihr euch bei der Hochzeitsplanung zuallererst darum kümmern. In der Regel solltet ihr die Location mindestens ein Jahr im Voraus buchen.

Lösegeld

Oft wird die Braut von den Hochzeitsgästen entführt. Der ahnungslose Bräutigam muss sich dann auf die Suche machen und seine Braut durch Lösegeld freikaufen. Häufig werden statt Lösegeld auch kleine Rätsel gestellt.

Manschettenknöpfe

Manschettenknöpfe sind ein klassisches und beliebtes Accessoire des Bräutigams. Er verwendet sie um die Manschetten an seinen Hemdärmeln zu verschließen. Es gibt Manschettenknöpfe in vielen verschiedenen Ausführungen und sie werden üblicherweise nur zu besonderen Anlässen getragen.

Meerjungfrauen-Stil

Brautkleider im Meerjungfrauen-Stil sind bis zu den Knien enganliegend geschnitten und gehen danach weit auf wie eine Trompete. Damit betonen sie die weibliche Figur besonders und sind deshalb v.a. für schlanke Frauen, die sich in ihrem Körper wohlfühlen geeignet. Besonders Taille, Hüfte und Po werden durch diesen Schnitt in Szene gesetzt. Die Beine werden optisch verkürzt, weshalb dieser Schnitt nicht für kleine Frauen empfehlenswert ist.

Menü

Das Hochzeitsmenü besteht aus verschiedenen Gängen. Üblich ist ein Drei- bis Fünfgangmenü, manche entscheiden sich sogar für acht Gänge. Grundsätzlich gehören zum Menü eine Vorspeise, ein Hauptgang und eine Nachspeise. Das Brautpaar legt die Gänge nach einem Probeessen fest. Üblicherweise wird das Menü von der Location oder einem Caterer geliefert und serviert.

Moderator

Ein Moderator führt die Hochzeitsgesellschaft durch das Programm und hilft dabei die Hochzeit zu koordinieren. Häufig übernimmt ein Hochzeitsgast oder die Band bzw. der DJ die Hochzeitsmoderation. Einige Brautpaare engagieren aber auch extra einen Moderator. Das ist v.a. bei größeren Hochzeiten üblich. Der Vorteil eines professionellen Moderators ist, dass er weiß wie er die richtige Stimmung herstellt und das Brautpaar und die Gäste die Feier gelassen und gut gelaunt in vollen Zügen genießen können.

Morgengabe

Die Morgengabe ist ein alter Brauch. Der Bräutigam überreicht der Braut nach der Hochzeitsnacht ein Geschenk, meist ein Schmuckstück. Dieses Geschenk sollte die Braut nicht nur finanziell im Falle eines frühen Todes des Ehemanns absichern, es symbolisierte auch eine lange und glückliche Ehe. Einige Überlieferungen besagen außerdem, dass es die Frau für den Verlust ihrer Jungfräulichkeit entschädigen sollte. Heute gibt es auch viele Bräute, die ihrem Mann ein besonderes Geschenk machen möchten.

Mottohochzeit

Einige Paare stellen ihre Hochzeit unter ein Motto. Von der Dekoration über die Garderobe bis hin zur Location wird die gesamte Hochzeit an diesem Motto ausgerichtet. Das Motto kann z.B. ein bestimmtes Zeitalter, ein Film oder eine Region umfassen. Als Hochzeitsgast sollte man sich getreu diesem Motto kleiden und evtl. auch die geplanten Programmpunkte und Hochzeitsspiele an diesem Motto orientieren.

Musik

Musik darf bei keiner Hochzeit fehlen. Einige Paare engagieren sogar Musiker für die standesamtliche und kirchliche Trauung. Hierfür passend sind z.B. Streicher, Harfenspieler oder A-Capella Gruppen. In der Kirche wird die Trauung aber auch von einem Organisten begleitet. Bei der Auswahl der Lieder könnt ihr euch aber beteiligen. Für die Hochzeitsfeier engagieren die meisten Brautpaare eine Hochzeitsband oder einen DJ – ganz nach Geschmack. Bedenkt bei der Wahl, dass es einige Lieder gibt, die für viele Paare sehr wichtig sind, z.B. für den Ein- und Auszug und den ersten gemeinsamen Tanz.

Notfallset

Euer Hochzeitstag ist ein langer Tag, an dem nicht nur viele schöne Momente, sondern auch kleine Missgeschicke stattfinden. Von gerissener Strumpfhose über verwischtes Make-up bis hin zu Kopfschmerzen gibt es viele Kleinigkeiten, die den Tag trüben könnten. Damit die Braut auf all diese Eventualitäten vorbereitet ist, sollte sie ein Notfallset packen. Dieses Notfallset verwahrt meistens die Trauzeugin. Manche Bräute stellen ein solches Notfallset auch auf der Toilette der Location bereit damit alle Gäste im Notfall versorgt sind. Ein solches Notfallset enthält z.B.: Taschentücher, Deodorant, Lippenstift, Strumpfhose, Haarnadeln, Puder, Concealer, Aspirin, Blasenpflaster, Haarspray, Kaugummi, Pflaster und weiße Kreide.

Ökumenische Trauung

Unter einer ökumenischen Trauung versteht man die kirchliche Trauung zwei verschiedener Konfessionen, meist katholisch und evangelisch. Die Trauzeremonie wird von dem Pfarrer geleitet, in dessen Kirche geheiratet wird, der Pfarrer der anderen Konfession wohnt der Messe als Beistand bei und unterstützt bei der Planung und Umsetzung der Trauung. Die Trauung beinhaltet dann Teile beider Konfessionen.

Pfarrer

Der Pfarrer ist für die kirchliche Trauung zuständig. Einige Gemeinden erlauben die Trauung in ihrer Kirche durch den Wunschpfarrer, andere stellen nur den zuständigen Pfarrer zur Verfügung. Der Pfarrer führt vor der Trauung ein oder mehrere Gespräche mit dem Brautpaar durch um es kennenzulernen und die kirchliche Trauung auf ihre Wünsche abzustimmen.

Plastron

Das Plastron ist ein wichtiges Accessoire des Bräutigams. Es sieht aus wie eine kurze Krawatte und wird in die Weste eingesteckt. Üblicherweise hat das Plastron, die Weste und auch das Einstecktuch dieselbe Farbe und das gleiche Muster.

Polterabend

Der Polterabend ist ein beliebter Hochzeitsbrauch. Er findet ein paar Tage vor der Hochzeit statt. Freunde und Familie versammeln sich und bringen altes Porzellan, z.B. Geschirr, Vasen oder Fliesen mit, welches dann auf dem Boden zerschmettert wird. Absolut Tabu sind dabei jedoch Gläser und Spiegel, denn diese Scherben bringen Pech. Die Scherben sollen dem Brautpaar eine glückliche und lange Ehe bescheren. Nach dem Poltern kehrt das Brautpaar die Scherben gemeinsam auf, was das gemeinsame Meistern von schwierigen Aufgaben symbolisieren soll. Danach wird meist ausgelassen gefeiert.

Programm

Jede Hochzeit hat ein Rahmenprogramm, das vom Brautpaar festgelegt wird. Zum Programm gehört die Trauung, aber auch wichtige Bestandteile der Hochzeit wie der Empfang, das Essen oder der Eröffnungstanz werden im Programm festgehalten. Es ist üblich, die wichtigsten Programmpunkte bereits auf der Hochzeitseinladung zu vermerken. Einige Paare lassen auch extra Programmhefte drucken.

Rede

Im Rahmen der Hochzeitsfeier ist es üblich, dass verschiedene Gäste eine Rede halten. Neben den Trauzeugen sind hier auch die Brauteltern besonders gefragt. Die Rede des Brautvaters ist eine alte Tradition, da er früher die Braut damit an den Bräutigam übergeben hat. Eine Hochzeitsrede sollte persönlich sein und die positiven Aspekte des Brautpaars hervorheben.

Ringe

Die Ringe werden während der Trauung getauscht um die Ehe zu besiegeln. Sie sind deshalb eines der wichtigsten Symbole für die Ehe und werden das ganze Eheleben über vom Ehepaar getragen. Das Brautpaar kauft die Ringe gemeinsam vor der Hochzeit. Dabei kann zwischen vielen verschiedenen Materialien und Veredelungen wie Gravuren oder Edelsteinen und Diamanten ausgewählt werden.

Ringkissen

Das Ringkissen wird während der Trauzeremonie verwendet um die Eheringe zu präsentieren. Meistens trägt ein Trauzeuge oder eines der Blumenkinder das Ringkissen zum Brautpaar wenn der Trauredner dazu auffordert. Statt einem Ringkissen können auch die Ringschachteln oder ein Teller verwendet werden.

Schleier

Der Brautschleier war früher ein Symbol für Unschuld und Jungfräulichkeit. Die Braut trug den Schleier vor ihrem Gesicht und der Bräutigam durfte ihn nur kurz vor der Trauung anheben um sich zu vergewissern, dass er die richtige Frau heiratet. Heute ist der Schleier ein Accessoire und nur wenige Bräute tragen ihn vor ihrem Gesicht. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen und meist ist er weiß und aus einem eher transparenten Material. Er sollte immer passend zum Brautkleid ausgewählt werden. Außerdem ist zu beachten, dass er in die Brautfrisur integriert werden muss.

Schuhe

Braut und Bräutigam sollten ihre Schuhe bereits vor der Hochzeit einlaufen. Für die Braut empfiehlt es sich außerdem, flache Wechselschuhe bereitzuhalten. Zu den Brautschuhen gibt es einige Bräuche. Viele Frauen sammeln Kleingeld um damit ihre Schuhe zu bezahlen. Dies soll symbolisieren, dass die Frau sparen kann. Viele Bräute schreiben außerdem die Namen all ihrer unverheirateten Freundinnen auf ihre Schuhsohlen. Die Frau, deren Name als erstes nicht mehr zu lesen ist, wird als nächstes heiraten.

Schwelle

Es ist ein alter Brauch, dass der Bräutigam wenn er und die Braut nach der Hochzeit nach Hause kommen, sie über die Türschwelle trägt. Damit soll er sie vor bösen Geistern bewahren.

Segnungsfeier

Falls Braut oder Bräutigam bereits verheiratet waren, können diese in der katholischen Kirche nicht erneut heiraten. Statt der kirchlichen Trauung kann dann eine Segnungsfeier stattfinden, die einer kirchlichen Trauung sehr ähnlich ist. Lediglich auf die Eucharistie wird bei der Segnungsfeier verzichtet.

Smoking

Der Smoking ist ein Abendanzug, der meist in schwarz, manchmal auch in dunkelblau, gehalten ist. Das Sakko kann ein- oder zweireihig sein.

Spalier

Vor allem in Dörfern und kleinen Gemeinden ist es üblich, dass die Gäste nach der kirchlichen Trauung vor der Kirche Spalier stehen. Das heißt sie stehen sich in zwei Reihen gegenüber. Das Brautpaar schreitet dann durch diese beiden Reihen hindurch. Dadurch soll symbolisiert werden, dass das frisch vermählte Paar Stolpersteine gemeinsam überwindet. Ist einer der beiden in einem Verein, übernehmen häufig auch die Vereinsmitglieder das Spalier stehen.

Standesamt

Eine rechtlich gültige Eheschließung findet im Standesamt statt, weshalb die kirchliche Trauung auch danach erfolgen muss. Hierfür benötigt ihr eure Heiratspapiere. Die standesamtliche Trauung muss nicht in eurem örtlichen Standesamt stattfinden. Einige Standesämter bieten auch alternative Örtlichkeiten für die Trauung an. Die standesamtliche Trauung solltet ihr ca. 6 Monate im Vorfeld anmelden damit euer gewünschter Termin verfügbar ist. Ihr solltet euch bei der standesamtlichen Trauung außerdem im Voraus informieren, wie viele Plätze für eure Gäste zur Verfügung stehen.

Stehkragenhemd

Das Stehkragenhemd wird ausschließlich zum Smoking getragen. Es hat einen Stehkragen und wird mit Fliege und Manschettenknöpfen getragen.

Steuern

Durch eine Hochzeit ändern sich auch eure Steuerklassen. Damit bleibt euch insgesamt gesehen mehr Netto übrig als unverheirateten Paaren. Verdient ein Partner deutlich mehr, sollte er Steuerklasse 3 und der andere Steuerklasse 5 beantragen. Verdient ihr beide ungefähr gleich viel, empfiehlt sich Steuerklasse 4 für beide. Durch die gemeinsame Veranlagung erhaltet ihr insgesamt einen niedrigeren Steuersatz. Heiratet ihr im Dezember gilt diese gemeinsame Veranlagung trotzdem für das gesamte Jahr.

Stresemann

Der Stresemann ist ein Anzug, der zu besonderen Anlässen untertags getragen wird. Dazu gehört ein einreihiges schwarzes oder graues Jacket, einer grauen Weste, einem weißen Hemd und einer schwarzen oder grauen Krawatte. Dazu werden schwarze Schuhe getragen.

Strumpfband

Das Strumpfband wird von der Braut unter dem Brautkleid am Oberschenkel getragen. Der Bräutigam soll es ihr während der Hochzeitsfeier vor der Hochzeitsgesellschaft abnehmen und nach hinten zu allen männlichen Junggesellen werfen. Derjenige, der das Strumpfband fängt, heiratet als Nächster. Manche versteigern das Strumpfband auch um so die Hochzeitskasse aufzubessern.

Tanz

Braut und Bräutigam eröffnen die Tanzfläche durch einen Eröffnungstanz – traditionell mit einem Wiener Walzer. Danach tanzen auch die Brauteltern den nächsten Tanz mit um schließlich für alle Hochzeitsgäste die Tanzfläche freizugeben.

Torte

Die Hochzeitstorte wird entweder nachmittags oder nach dem Essen serviert. Klassische Hochzeitstorten sind mehrstöckig und aufwendig verziert. Einige Brautpaare bevorzugen aber weniger pompöse Hochzeitstorten oder anderes Gebäck wie Cupcakes oder Cake Pops. Das Anschneiden der Hochzeitstorte ist einer der Höhepunkte auf der Hochzeitsfeier und wird von Braut und Bräutigam gemeinsam vollzogen. Laut einem Brauch hat derjenige in der Ehe die Hosen an, der beim Anschneiden die Hand oben hat, weshalb es häufig zu einem regelrechten Kampf um die Oberhand kommt.

Traukerze

Die Traukerze wird traditionell bei der katholischen Trauung eingesetzt, findet heute aber auch im Standesamt und bei evangelischen Trauungen Anwendung. Das Brautpaar entzündet die Traukerze gemeinsam und soll sie an jedem Hochzeitstag erneut entzünden. Sie ist ein schönes Andenken an die Hochzeit und kann nicht nur fertig gekauft, sondern auch gemeinsam selbst gestaltet werden.

Trauspruch

Der Trauspruch ist eine Art Leitspruch für eure kirchliche Trauung. Er sollte kurz und einprägsam sein. Auch die Predigt orientiert sich daran. Er wird auch Treueschwur genannt. Der Trauspruch kann der Bibel entnommen werden, manche orientieren sich dafür aber auch an bekannten Politikern, Philosophen oder an Literatur.

Trauzeuge

Der Trauzeuge bezeugt eure Eheschließung. Braut und Bräutigam haben dabei jeweils einen Trauzeugen – meist einen guten Freund oder Verwandten. Trauzeugen sind heutzutage keine Pflicht mehr. Euer Trauzeuge kann euch auch bei der Hochzeitsplanung unterstützen.

Verlobung

Die Verlobung ist das Versprechen, dass ihr einander heiraten wollt. Meist macht der Mann der Frau den Antrag und überreicht ihr zum Zeichen der Verlobung den Verlobungsring. Traditionell tragen Mann und Frau einen Verlobungsring, dies ist heute aber weniger geläufig. Einige Paare feiern die Verlobung auch mit Freunden und Familie.

Versicherungen

Als Ehepaar könnt ihr viele Versicherungen gemeinsam abschließen, häufig ist bei laufenden Versicherungen sogar der Ehepartner mitversichert. Ihr solltet daher alle Versicherungen überprüfen und zukünftig auch gemeinsam abschließen.

Für eure Hochzeit bietet sich übrigens auch eine Hochzeitsversicherung an, die euch gegen Ausfall der Hochzeit versichert. V.a. bei Hochzeiten im Freien sind diese sinnvoll, eine Krankheit kann ebenfalls nie ausgeschlossen werden.

Wedding Bubbles

Wedding Bubbles sind Seifenblasen. Sie sind v.a. bei Kindern beliebt und werden häufig beim Auszug oder dem Eröffnungstanz eingesetzt.

Wedding Wands

Wedding Wands sind Holzstäbe, die mit bunten Bändern und Glöckchen verziert sind. Dieser Hochzeitsbrauch kommt aus den USA und erfreut sich steigender Beliebtheit. Die Wedding Wands werden häufig beim Auszug aber auch während der Hochzeitsfeier von den Gästen benutzt.

Zeremonienmeister

Der Zeremonienmeister ist für die Einhaltung des Zeitplans verantwortlich und führt durch das Programm. Viele Hochzeitsplaner übernehmen auch die Aufgabe des Zeremonienmeisters und sorgan dafür, dass eure Hochzeit reibungslos abläuft.

Zylinder

Der Zylinder war lange Zeit ein klassisches Accessoire für den Bräutigam zur Hochzeit. Er ist meist aus Seide oder Filz und wird zum Cut oder Frack getragen. Heute ist es eher unüblich, dass der Bräutigam noch einen Zylinder trägt.